Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen. Was gibt es Angenehmeres als einen Sprung ins kühle Nass? Für die meisten von uns kein Problem. Doch was ist mit den Asylkindern? Die wenigsten hatten in ihrer Heimat die Möglichkeit Schwimmen zu lernen. Schon ein einfaches „kurz die Füße in die Donau hängen lassen“ kann für Flüchtlinge schnell gefährlich werden. Immer wieder erreichen uns Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen. Den meisten Neuburgern sind die Gefahren des Schwimmens bekannt: Sprung ins flache Gewässer, Selbstüberschätzung mit folgendem Muskelkrampf oder Strömungen. Doch für diejenigen, die zuvor noch nie oder selten mit Gewässern in Berührung kamen, geschweige denn schwimmen können, ist es schwierig die Bedrohung zu erkennen. Um dem vorzubeugen, organisierten Frau Stemmer (Diakonie Ingolstadt), Frau Herzner (Caritas Augsburg), Frau Bergunde (Sportlehrerin Gymnasium) und Maik Müller (Leitung Freibad) die ehrenamtliche Aktion „Schwimmkurs für Asylkinder“. In zehn Unterrichtseinheiten lernt Frau Bergunde zusammen mit unserem Auszubildenden Sebastian Schmidt den zehn teilnehmenden Kindern in zwei Kursen je dienstags und donnerstags die nötigen Schwimmbewegungen.

Uns als Stadtwerke Neuburg ist es vor allem hier vor Ort mit Blick auf die Donau und den vielen kleinen Seen in der Umgebung wichtig, die Asylkinder auf mögliche Gefahren vorzubereiten. Aus diesem Grund können die Ehrenamtlichen den Schwimmkurs für Asylkinder kostenlos im Neuburger Freibad Brandlbad abhalten.

Am Dienstag, den 05.07.2016, fand ihr erster Kurstag im Brandlbad statt und auch das Wetter zeigte sich mit 26°C von seiner besten Seite.

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